Die Menschen

Ich bedanke mich herzlich bei allen, die mich in dem Entstehungsprozess von “kontrapunkt“ unterstützt haben.




Tango Community

Zu dem Zeitpunkt als ich das Thema meiner Abschlussarbeit erarbeitet habe, begann ich gerade mit dem Tango-Tanzunterricht. Schnell war mir klar, dass ich mich langfristig und intensiv mit diesem Tanz und seiner Bedeutung auseinandersetzen wollte. Seit Februar 2010 bin ich Mitglied im Frankfurter Turnverein, hier habe ich nicht nur die Möglichkeit regelmäßig Tango-Unterricht zu besuchen, sondern auch die Gelegenheit an den vielen Tanzveranstaltungen, den Milongas und Practicas teilzunehmen und mich mit anderen Tänzern auszutauschen, Fragen zu stellen und die Tänzer zu beobachten.

Bereits nach kurzer Zeit habe ich die vielseitige, vibrierende Tango-Szene des Rhein/Main Gebietes entdeckt. Man kann praktisch an jedem Tag der Woche irgendwo in der Umgebung Tango tanzen. Eine Zeit lang habe ich sogar meinen kompletten Tagesablauf nach diesen Veranstaltungen geplant und keine Gelegenheit ausgelassen, Tango zu tanzen, das Ambiente und die Menschen, die vielen Tango-Lehrern und Tänzer kennenzulernen und mit ihnen meine Begeisterung für den Tanz und das damit verbundene Lebensgefühl zu teilen. Als der Tango dann zum Thema meiner Diplom-Arbeit wurde, war das die perfekte Gelegenheit, die Tänzer nun ganz offen und ungeniert zu beobachten und sogar zu filmen. Meine Stellung als Beobachter ist natürlich ein Eingriff in den Dialog des Tanzpaares, die sich am Anfang von mir und meiner Kamera sogar etwas gestört fühlten, doch mit der Zeit gewöhnten wir uns alle an diese Konstellation, und heute profitieren wir alle von meiner Idee.

Das Beobachten ist von großer Bedeutung für diese Arbeit, mit der Zeit entwickelte ich ein sensibles Auge für die Bewegungsabläufe des Tanzes und konnte immer schneller die einzelnen, stets unterschiedlichen Schlüsselelemente erkennen. Meine Fragen an die erfahrenen Tänzer wurden immer geduldig und ausführlich beantwortet und alle haben sich immer genügend Zeit genommen, um mir Schritte und Konzepte des Tangos verständlich zu erklären.

Ich konnte einige universelle Ideen erkennen, aber auch Prinzipien ausmachen, die jedem Tänzer zu eigen sind. Die außerordentliche Vielfältigkeit des Tangos ist es schließlich, die diesen Tanz, zumindest für mich, zu etwas ganz Besonderem macht. Das Beobachten und das Ausüben der vielen Tango-Ideen hat meinen eigenen tänzerischen Lernprozess stark beschleunigt.

Warum soll man den Tango, eine visuelle Erscheinung, noch einmal visualisieren?

Heute ist es so, dass ich im Unterricht des öfteren Vorschläge zur Ausübung bestimmter Bewegungen vorgeschlagen bekomme, dich ich durch das Beobachten bereits selbst entdeckt und sogar in meine Installation miteinbezogen habe. Am Anfang kam meinen Freunden aus der Tango-Szende die Idee, Tango zu visualisieren etwas seltsam vor. Immer wieder spürte ich die unausgesprochene Frage nach dem Warum. Eine berechtigte Frage, schließlich ist der Tango kein Instrument der Selbstinszenierung, keine Performance, sondern ein Kommunikationsmittel, das soziale Bedürfnis eines Menschen, sich mit anderen auszutauschen. Daher noch einmal die Frage: „Warum soll man den Tango, eine Visualisierung, noch einmal visualisieren und dann dadurch bewerten?“Im Laufe dieses Projektes habe ich immer mehr greifbare Ergebnisse präsentieren können, einen Blog eingerichtet, um alle Beteiligten und Interessierten über den Fortschritt meiner Arbeit zu informieren und um den Entwicklungsprozess zu dokumentieren. Je mehr Informationen und Visualisierungen ich veröffentlichte, umso größer wurde das Interesse der Tango-Community an meinem Projekt. Immer häufiger kamen Fragen, aber auch Feedback zu den einzelnen Arbeitsschritten, die mich und meine Arbeit immer aufs Neue inspirierten. Es begann eine Art subtile Interaktion zwischen den Tänzern und mir, die mich stark motivierte und wesentlich zum Erfolg dieses Projektes beitrug.

Vielen Dank an meine Freunde aus der Frankfurter Tango-Community für Ihre Unterstützung und Geduld.

Unterstützung

Große Unterstützung bekam ich vom Frankfurter Turnverein FTV-1860 und den Mitgliedern der Dance Connection. Im Verlauf der Arbeit konnte ich die Halle des Frankfurter Turnvereins immer wieder für meine Probeaufbauten verwenden. Die Halle erfüllte alle Voraussetzungen, sie war über 4m hoch und es gab eine Bühnenbeleuchtung, mit der ich arbeiten konnte. Über einige der dort durchgeführten Proben habe ich auch in meinem Blog berichtet. Frankfurter Turnverein 1860 www.ftv1860.de

Ohne Euch wäre “kontrapunkt” nur eine Idee geblieben.


Lieben Dank an alle meine Freunde von der Dance Connection für ihr Interesse an meinem Vorhaben, die zahlreichen Tanzproben und das hilfreiche Feedback: Katya Maus, Giancarlo Boi, Susanne Bader, Johannes Bauer, Rudi Kiefer und Natalie Niekel, Rudolf Leiprecht und Helma Lutz, Lilo Mandersdorf und viele andere.

Einen besonderer Dank gilt meinen lieben Freunden Sabine Rößler de Pineda und Roger Pineda dafür, dass sie mich im Verlauf des gesamten Projekts begleitet und mit ihrer Unterstützung das ganze stets voran getrieben haben. www.tango-argentino-frankfurt.de

Ich danke euch für den tollen Tango, der mein Projekt erlebbar machte: Gideon Petryna und Christine Kuhn, Dirk Dietz und Angela Müller, Reinhold Hess.

Herzlichen Dank an Light+Sound Mainz, an Torsten Spode und Ralph Heinrich für die große Unterstützung bei Veranstaltungstechnik und Aufbau www.lightandsound-mainz.de

Danke an Syzygy Deutschland AG für das Videoequipment. www.syzygy.de

Ich danke Max Wolf www.meso.net , Andreas Muxel www.andreasmuxel.com und Chris Ziegler www.movingimages.de für die technische und konzeptionele Unterstützung in Fragen Rauminstallationen.

Ich danke Lisa Grünwald und Florian Franke(Foto), Mohshiour Hossain und Johanna Broll (Video) für ihren tollen Einsatz bei den finalen Dreharbeiten.

Ich danke Heinz Wittel, für die tolle Idee mich zum ersten mal zum Tangounterricht mitzunehemen.

Ich Danke meinem echten Freund Florian Franke dafür, dass er immer für mich da ist.

Lieben Dank an Miriam Hohmuth für die geduldige Auseinandersetzung mit meinen Texten.

Ich danke meinen Betreuer, Professor Philipp Pape, für das Vertrauen und den großen Freiraum, den ich hatte, und dass er mich immer auf das wesentliche fokussiert hat.

Ich danke Professorin Anna-Lisa Schönecker für den Einfluß während meines gesamten Studiums, und dass sie mich persönlich sehr geprägt hat.