Ripples

Der Kreis steht für die natürlichste Form eines Impulses. Impulse sind am besten auf einer Wasseroberfläche sichtbar, Ursprung, Größe und Richtung eines Impulses lassen sich anhand der Wellen nachvollziehen.

Die einzelnen Parameter des Tanzflusses werden durch eine einzelnen Lichtquelle umgewandelt und in kreisförmigen Impulsen visualisiert, die großflächig auf die Rückwand des Raumes projiziert werden und der X-Achse des Tanzpaares folgen. Die Eigenschaften der Bewegungen des Tanzes bestimmen Größe und Helligkeit der weißen Fläche, also die Menge, Form und Intensität des Lichtes.


In der Visualisierung des Tanzes entsteht ein enger Zusammenhang zwischen der physikalischen Definition des Impulses. Mit dem Impuls, der aus dem Oberkörper des Tänzers entsteht und seiner Tanzpartnerin die Bewegungsrichtung anzeigt. Die gleichzeitige Darstellung und Überlagerung aller Kreise ergibt einen Gesamteindruck der Bewegungsabläufe des Tanzes.

Komplexität erhält die Visualisierung, wenn die einzelnen Kreise in Polygone gebrochen werden und zu rotieren beginnen, so dass pirografische Formen entstehen. So werden z.B. Drehungen und Verzierungen visualisiert, ohne die Grundidee des symmetrischen Kreises zu durchbrechen.

Kreis zum Polygon

Kreis zum Polygon: Je linearer Bewegung, desto “runder” ist die Grundform. Wenn die Tänzer sich z.B. in einer Rotation befinden, bekommt die Form Ecken und deren Rotation erzeugt spirographische Darstellungen.